Übergabe der Frankfurter Dokumente
Am 1. Juli 1948 übergeben die Militärgouverneure der USA, Großbritanniens und Frankreichs den Ministerpräsidenten der Länder in den drei westlichen Besatzungszonen auf ihrer Konferenz in Frankfurt am Main die so genannten Frankfurter Dokumente.
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Quelle: HdbG
Die Beratungen der westdeutschen Ministerpräsidenten zu den Frankfurter Dokumenten bei Koblenz (v.l.n.r.: Lorenz Bock, Viktor Renner (beide Württemberg-Hohenzollern), Franz Suchan, Hermann Lüdemann, Rudolf Katz (alle Schleswig-Holstein), Hinrich Wilhelm Kopf, Justus Danckwerts (beide Niedersachsen)) |
Sie empfehlen unter anderem, bis zum 1. September einen Parlamentarischen Rat aus Mitgliedern der verschiedenen Landtage einzuberufen mit dem Ziel, für das Gebiet der drei Westzonen eine Verfassung auszuarbeiten. Sie soll nach Zustimmung durch die drei westlichen Besatzungsmächte von den Länderparlamenten ratifiziert werden. Nach langem Ringen stimmen die Ministerpräsidenten der Gründung eines westdeutsches Staates zu, der jedoch nur „provisorischen Charakter“ haben dürfe. Noch immer besteht die Hoffnung, die deutsche Teilung überwinden zu können.