Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Willy Brandt vor dem Brandenburger Tor, 1958

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung wurde 1994 durch den Deutschen Bundestag gegründet (vgl. Errichtungsgesetz). Sie hat die Aufgabe, das Andenken an das Wirken Willy Brandts für Frieden, Freiheit und Einheit des deutschen Volkes, für die Vereinigung Europas und die Verständigung und Versöhnung unter den Völkern sowie für den Nord-Süd-Dialog zu wahren. 

Unseren historisch-politischen Bildungsauftrag nehmen wir im Forum Willy Brandt Berlin sowie im Willy-Brandt-Haus Lübeck wahr.

In Berlin und Lübeck bieten wir ständige Willy-Brandt-Ausstellungen sowie ein breites Bildungsprogramm für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Zum Angebot gehören Ausstellungsführungen, Vorträge, Zeitzeugengespräche, Diskussionsrunden, Seminare, Schulprojekte und Aktionen für Kinder.

Wir betreiben darüber hinaus historische Forschung über Willy Brandt und richten Konferenzen aus. Wir wirken an der Auswertung des Willy-Brandt-Archivs im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
in Bonn mit.

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung gehört zu den fünf durch den Deutschen Bundestag errichteten überparteilichen Politikergedenkstiftungen des Bundes. Sie erinnern an herausragende historische Persönlichkeiten, die in der deutschen und europäischen Politik des 19. und 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle gespielt haben. Die Bundesstiftungen werden aus dem Bundeshaushalt finanziert und unterstehen der Rechtsaufsicht der
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

17. Mai: Globale Partnerschaft für Frieden und Entwicklung?

Bilanz und Perspektiven der Weltkonferenzen 2015 sind Thema des Willy-Brandt-Gesprächs 2016. mehr

2. Juni: Buchpräsentation mit Expertengespräch: “Abschied vom Kalten Krieg?"

Jan Hansen und Karsten Voigt über den Nachrüstungsstreit innerhalb der SPD in den 1980ern mehr

10./11. Juni: "Willy Brandt and the Americas, 1974-1992"

Internationale Konferenz mit Zeitzeugengespräch mehr